Unterrichtsgang ins Filmhaus Nürnberg – ein Film, der zum Nachdenken anregt

Am 21. Oktober machten sich die beiden 10. Klassen unserer Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen anlässlich des Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte auf den Weg ins Filmhaus Nürnberg.

Auf dem Programm stand der Comedy-Dokumentarfilm „Noch lange kein Lipizzaner“ von Olga Kosanovic. Es ging um eine Österreicherin – Olga Kosanovic selbst -, die in Österreich geboren wurde, aber die österreichische Staatsbürgerschaft nicht hat, da ihre Eltern aus Serbien kommen. Beschrieben wird, wie schwer und komplex es ist, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Noch lange kein Lipizzaner 2

Schon während des Films kamen viele von uns ins Nachdenken. Die Doku war nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig. Sie hat uns auf eine ganz besondere Art gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sein können – und wie wichtig es ist, diese Unterschiede zu akzeptieren. Denn egal, woher jemand kommt oder wie jemand lebt: Am Ende sind wir doch alle Menschen mit den gleichen Rechten und dem Wunsch, einfach wir selbst sein zu dürfen.

Nach dem Film hatten wir die besondere Gelegenheit, mit der Regisseurin persönlich zu sprechen. Das Gespräch war super spannend und hat uns viele neue Perspektiven eröffnet. Besonders beeindruckt hat uns ihre Antwort auf die Frage, ob es nicht eigentlich egal sein sollte, welche Herkunft oder Kultur jemand hat. Ihre Antwort: Ja, das sollte es – aber leider ist es das in der Realität oft noch nicht.

Der Ausflug war nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, wie bedeutend Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft sind. Wir sind dankbar für diese Erfahrung – und hoffen, dass noch viele weitere folgen!

Sarah T., 10aM

Noch lange kein Lipizzaner - Nuremberg International Human Rights Film Festival